Immobilienwirtschaft ist sehr wichtig für Deutschland
Die deutsche Gesamtwirtschaft wird entscheidend gestützt und stabilisiert von der Immobilienwirtschaft.
Die Autoren des Gutachtens, das vom Institut der deutschen Wirtschaft und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung sowie der Universität Mannheim, erstellt wurde, sehen in der deutschen Immobilienwirtschaft einen enormen Stabilisator und Wachstumsmotor.
Die Studie zeigt, dass die Immobilienwirtschaft einer der größten Wirtschaftszweige der Republik ist. Im Jahr 2006 trug sie mit ca. 390 Milliarden Euro an der gesamten wirtschaftlichen Wertschöpfung bei.
Somit hat dieser Bereich der deutschen Wirtschaft mehr Gewicht als der Fahrzeug- und Maschinenbau zusammen.
Rechnet man die Bestände der Wohnimmobilien und Nichtwohnimmobilien zusammen (Wiederbeschaffungskosten), ergibt das die stattliche Summe von rund 6,6 Billionen Euro (2008). Im Vergleich dazu lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2008 bei etwa 2,5 Billionen Euro.
Im internationalen Vergleich weisen deutsche Immobilien eine sehr hohe Stabilität auf. Große Wertschwankungen nach oben und unten können nicht festgestellt werden.
Entscheidend für die Wichtigkeit von Immobilien für die private Vermögensbildung ist die Tatsache, dass in etwa die Hälfte des privaten Vermögens aus Immobilien besteht.
