Immobilien ...
Immobilien besetzen immer noch die Hauptrolle! Wer im Alter seinen gewohnten Lebensstandard beibehalten will, muss rechtzeitig vorsorgen. Für den Finanzexperten Dierssen gibt es als Grundstein für die Altersvorsorge wenig Besseres als Immobilienanlagen.
Immobilien
Bevorstehende Steuern auf Lebensversicherungen und sonstige Verschärfungen im Rahmen des neuen Alterseinkünftegesetzes, Hartz IV sowie die starken Schwankungen auf den Aktien- und Rentenmärkten lassen die Immobilie als Anlage zur Altersvorsorge wieder attraktiv erscheinen.
Als Grund nennt der Finanzexperte die Werthaltigkeit und Inflationsschutz an guten Standorten. (z.B. München, Berlin u.s.w)
Die Immobilie ist ein altes und zugleich aber auch junges Anlageinstrument; alt, weil Immobilienbesitz als "Betongeld" seit Jahrhunderten Statussymbol für Vermögen und Wohlstand ist, jung weil die Immobilie als Instrument zur privaten Altersvorsorge erst seit wenigen Jahrzehnten das Interesse von Anlegern und Altersvorsorgesparern auf sich zieht.
Die Immobilien repräsentiert nach wie vor den größten Anteil am weltweit investierten Vermögen und ist auch als Wertanlage vorne dabei. Nach einer vom Gewos Institut im im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen durchgeführten Studie rangiert das eigene Haus mit einer jährlichen Rendite von 7,8 Prozent vor den festverzinslichen Wertpapieren mit einer durchschnittlichen Rendite von 7,4 Prozent, dem Gold (4,9 Prozent) und dem Sparbuch mit einer Durchschnittsrendite von nur 4,3 Prozent.
Untersucht wurde die Wertentwicklung der Anlageform Immobilien zu alternativen Anlageformen über einen Zeitraum von 1970 bis 2001. Altervorsorgesparer, die 1970 50.000 Euro Eigenkapital in Haus- und Wohneigentum steckten und die Erträge daraus wieder reinvestierten, hätten laut dieser Studie in 2001 mit einem Vermögensbestand von 513.000 Euro in Rente gehen können!
In dieser Rubrik finden Sie Immobilien als Kapitalanlage.
Quelle: Süddeutsche, Gossmann, Ott, 29.06.2006
