Eigenkapitalquote bei Geschlossenen Fonds
Eigenkapitalquoten bei geschlossenen Fonds. Eine Auswertung aus dem G.U.B.-Fondsguide, der Datenbank für geschlossene Fonds, ergab folgendes Ergebnis:
Eigenkapitalquote bei Geschlossenen Fonds
Der Anteil des Eigenkapitals – gemessen am gesamten Fondsvolumen (incl. Agio) - ist bei Private-Equity-Fonds am höchsten: Quote 100 Prozent. Medienfonds werden durchschnittlich mit 94,5 Prozent Eigenkapital finanziert, Immobilienfonds mit 55,8 Prozent. Erheblich weniger Eigenkapital wird bei Schiffsfonds (42,0 Prozent) und Windkraftfonds (33,8 Prozent) eingesetzt.
Je weniger Eigenkapital desto höher der Fremkapitalanteil. Sinnvoll kann ein hoher Fremdkapitalanteil also nur dann sein, wenn die Objektrendite höher ist als der Kreditzins für das Darlehen. Für das Anlegerkapital entsteht dann ein positiver Hebeleffekt.
Mit steigendem Fremkapitalanteil erhöht sich aber auch das Risiko für den Fonds. Schwierig wird es, wenn der Fonds nicht mehr die prospektierten Einnahmen erzielt. Dann liegen die Ausgaben schnell über den benötigten Einnahmen.

